Familienmitglied Hund – So transportierst Du Deinen Liebling sicher & bequem mit dem Auto

„Hunde sind die besseren Menschen“ ist ein bekanntes Sprichwort, welches besonders bei Hundeliebhabern des häufigeren auf Zustimmung trifft. Umso wichtiger ist für Fahrten in den Urlaub, zur Arbeit oder generell im Alltag, eine bequeme und vor allem sichere Mitnahmemöglichkeit das A und O, um eine Gefährdung während der Autofahrt zu minimieren.

Häufig sieht man Hundehalter und Besitzer, welche den Hund einfach in den Kofferraum oder auf die Rückbank stecken, ohne eine entsprechende Sicherung des Hundes vorzunehmen und die Sicherheit der anderen Mitfahrer zu gewährleisten. Ähnlich wie bei der Ladungssicherung gelten aber auch hier wichtige Vorschriften, welche zum einen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und zum anderen die Reise für den Hund möglichst bequem und stressfrei gestalten. Neben allen Sicherheitsaspekten, wird auch bei Kontrolle durch die Polizei ein Bußgeld bis zu 75 EUR und im Zweifelfalle, je nach Gefährdungslage und Sachverhalt, auch ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg fällig.

Damit Dir diese Fehler aufgrund Unwissenheit oder fehlendem Know-how in Zukunft nicht, oder nicht mehr passieren, geben wir die hier nachfolgend ein paar Tipps, welche die Grundlage für einen guten und sicheren Transport im Auto sind. So kann auch dein Vierbeiner mit gutem Gewissen eine großartige Autofahrt ohne Einschränkungen miterleben.

Wichtig ist uns eines vorab: Unsere Hinweise und Tipps dienen lediglich zur Hilfestellung und Entscheidungsfindung und sollen keinerlei Vorwürfe oder Vorurteile gegenüber anderen oder nicht genannten Methoden darstellen. Durch die vielen Unterschiede und Zweckmäßigkeit der Transporte, entscheidet selbstverständlich jeder Hundehalter in eigenem Sinne.

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Die 3 besten Grundlagentipps & Varianten für den sicheren Hundetransport

 

  1. Sichere deinen Hund gegen wegrutschen

Durch die Fahrt im Straßenverkehr kommt es durch Beschleunigen, Bremsen und den diversen Richtungswechseln zu ständigen Bewegungen, welche der Hund im Fahrzeug mitmacht. Dadurch, dass der Fahrer die Richtungswechsel durch Lenken selbst einleitet und sich hinzukommend noch unbewusst am Lenkrad festhalten und abstützen kann, sollte man den sicheren Stand auf geeignetem Untergrund für den Hund als erstes bedenken. Eine Wolldecke, Plane oder sonstige Sitzschoner sind hier im Regelfall keine gute Wahl, da diese zwar unter Umständen das Fahrzeug schonen, jedoch keinen Rutschfesten Untergrund darstellen. Aus diesem Grunde sollte man Anti-Rutsch-Matten verwenden. Diese haften zum einen gut auf den verschiedenen Materialien im Fahrzeug und bieten obendrein dem Hund einen guten Halt. Der positive Effekt, dass die Anti-Rutsch-Matten ebenfalls einen Schutz für das Fahrzeug bieten, ist auch nicht außer Acht zu lassen.

 

  1. Achte auf eine vernünftige Fixierung des Hundes

Bei „normaler Fahrt“ ohne nennenswerte Auffälligkeiten, ist dein Hund nun schon besser auf die Fahrt vorbereitet. Teilweise werden aber auch ungeordnete, chaotische Fahrmanöver wie eine Vollbremsung, Ausweichmanöver oder eine schnelle Beschleunigung notwendig, welche den Hund auch auf rutschfestem Untergrund im Zweifel durch das Fahrzeug schleudern können. Da dies im schlimmsten Falle zu Verletzungen des Tieres oder der Mitinsassen durch Herumschleudern im Fahrgastraum führen kann, ist der Hund zumindest ausreichend gegen unkontrolliertes umherfliegen zu sichern. Hier gibt es verschiedene und auch vielfältige Möglichkeiten. Von einer einfachen Gurtlösung an Geschirr oder Halsband, über Schutzmatten bis hin zu Hundeboxen oder angefertigten Hundesitzen, welche dem Hund einen gewissen Komfort und Schutz bieten können. Hier kommt es auf viele Faktoren an, die durch verschiedene Merkmale beeinflusst werden. Beispielsweise durch die Rasse, Größe und Gewicht des Hundes, der Fahrzeugart und Größe und, selbstverständlich wie fast immer im Leben – auf den finanziellen Rahmen, den man entweder zur Verfügung hat oder bereit ist auszugeben. Da die Sicherheit von Hund und Mensch im Vordergrund steht, geben wir hier keinerlei Empfehlungen für eine Auswahl einer oder mehrerer der verschiedenen Möglichkeiten, sondern möchten lediglich auf diese Hinweisen.

 

  1. Hundetransportbox: Unterschiede und Möglichkeiten

Eine Hundetransportbox hat viele Vorteile für den Hundetransport. Bedenkt man die verschiedenen Alltagssituationen, so transportiert man im Normalfalle nicht nur den Hund, sondern auch andere Dinge. Auch hier birgt der Transport von verschiedener Beladung Risiken, welche durch eine geeignete Hundebox minimiert werden können, da die Hundebox je nach Art und Umfang auch vor herumfliegender Ladung schützen kann. So kann man bei passender Größe und Fahrzeugauswahl beispielsweise den Kofferraum aufteilen, sodass in einem Bereich der Hund sicher und bequem platznehmen kann und im verbliebenen Teil Ladung wie Einkäufe oder Sonstiges Platz finden. Durch die hohe Variabilität der verwendeten Werkstoffe der Hundebox, gibt es allerdings auch hier Unterschiede mit Vor- und Nachteilen, welche sich im Einzelfall und je nach Verwendung abwägen lassen. Hinweis: Meistens befinden sich die Hundeboxen im Kofferraum eines Fahrzeuges. Aufgrund der standardmäßigen Öffnung über den Kofferraum, kann es im Zweifel passieren, dass nach einem Heckschaden die Heckklappe nicht mehr oder kaum zu öffnen und zu schließen ist. Hier lohnt es sich im Regelfall in einen „Notausstieg“ der Hundebox zu investieren. Eine alternative Öffnung nach herumklappen der zweiten Sitzreihe ist somit möglich. Auch hier gilt es, eine ordnungsgemäße Fixierung der Box zu beachten.

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